Neue CD Veröffentlichung – ab 23.11. im Handel und auf allen Streamingplattformen

BETWEEN 1945 AND 1960
Albrecht | Schweppe | Seiber

Obwohl sich Kurt Albrecht, Mátyás Seiber und Joachim Schweppe nie begegnet sind und ihre Lebensläufe ganz unterschiedliche Wendungen nahmen, erscheinen sie letztlich durch ihre Zeitgenossenschaft miteinander verbunden. Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg hinterließen ihre Spuren im Leben aller drei Komponisten:
Seibers erfolgreiches Wirken in Deutschland wurde noch 1933 von den Machthabern zu einem abrupten Ende gebracht, er selbst ins Exil gezwungen. Kurt Albrecht, der sich mit den neuen Verhältnissen arrangierte, verlor gegen Kriegsende durch einen Bombenangriff seine Wohnung, wobei die Manuskripte zahlreicher ungedruckter Werke vernichtet wurden.
Der eine Generation jüngere Joachim Schweppe wurde als Jugendlicher zur Wehrmacht eingezogen und kam verwundet aus dem Krieg zurück. Jeder der drei Komponisten hatte sich nach Kriegsende in einer Zeit des Umbruchs, Aufbruchs, aber auch der ideologischen Lagerbildung in Politik und Kunst zurechtzufinden. Alle drei Werke suchen die Anbindung an Traditionen der Vergangenheit, doch zeigt sich in jedem von ihnen ein Streben nach einer persönlichen Aussage in modernem Idiom. Jeder der Komponisten gibt auf seine Weise Antwort auf die Fragen einer schwierigen Zeit.

Gustav Frielinghaus (Violine) & Jaan Ots (Klavier)

Hören & Bestellen

Frielinghaus Ensemble
5.1. Bremen – 6.1. Hamburg – 9.1. Hanstedt – 14.1. Stuttgart (und weitere Orte)

Wolfgang Amadeus Mozart Streichquintett D-Dur, KV 593 (1790)
Anton Rubinstein Streichquintett F-Dur, op. 59 (1859)
Ludwig van Beethoven Streichquintett C-Dur, op. 29 (1801)

Mit überraschenden Stimmungswechseln und einem unbändigen Spaß im Wechsel zwischen den verschiedenen Instrumentengruppen, verbunden mit einer lebendigen Kommunikation, ist in Mozarts D-Dur-Quintett immer der Opernkomponist zu erkennen. Im Gegensatz zum klassischen Rahmen des Konzertprogramms erklingt in der Mitte ein höchst selten gespieltes Werk des russischen Pianisten und Dirigenten Anton Rubinstein, der sich wiederum selber in seinem künstlerischen Schaffen vor allem als Komponist begriff. Auf individuelle Weise verbinden sich die Einflüsse russischer Musik und deutscher Romantik von Mendelssohn, Brahms und Liszt in Rubinsteins Quintett miteinander. Eine wahre Entdeckung.
Dass Beethovens Musik nicht nur dramatisch und heroisch, sondern auch im besten Sinne »unterhaltsam« klingen kann, offenbart sein C-Dur-Quintett, das pure Musizier-Freude ausdrückt, aber mit seinen frühromantischen Anklängen auch Schubert erahnen lässt.

Gustav Frielinghaus & Silvan Irniger (Violine) | Christoph Slenczka & Pietro Montemagni (Viola) | Jakob Schall (Violoncello)

05.01. BREMEN
06.01. ELPHI HAMBURG (Eventim)
06.01. ELPHI HAMBURG (Gerdes)
Alle Konzert-Orte

Nächste Konzerte:

05jan20:0022:00BREMEN | Sendesaal | Frielinghaus Ensemble»Neujahrskonzert« Streichquintette von Mozart, Rubinstein & Beethoven

Alle Konzerte

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Albrecht | Schweppe | Seiber

Obwohl sich Kurt Albrecht, Mátyás Seiber und Joachim Schweppe nie begegnet sind und ihre Lebensläufe ganz unterschiedliche Wendungen nahmen, erscheinen sie letztlich durch ihre Zeitgenossenschaft miteinander verbunden. Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg hinterließen ihre Spuren im Leben aller drei Komponisten:
Seibers erfolgreiches Wirken in Deutschland wurde noch 1933 von den Machthabern zu einem abrupten Ende gebracht, er selbst ins Exil gezwungen. Kurt Albrecht, der sich mit den neuen Verhältnissen arrangierte, verlor gegen Kriegsende durch einen Bombenangriff seine Wohnung, wobei die Manuskripte zahlreicher ungedruckter Werke vernichtet wurden.
Der eine Generation jüngere Joachim Schweppe wurde als Jugendlicher zur Wehrmacht eingezogen und kam verwundet aus dem Krieg zurück. Jeder der drei Komponisten hatte sich nach Kriegsende in einer Zeit des Umbruchs, Aufbruchs, aber auch der ideologischen Lagerbildung in Politik und Kunst zurechtzufinden. Alle drei Werke suchen die Anbindung an Traditionen der Vergangenheit, doch zeigt sich in jedem von ihnen ein Streben nach einer persönlichen Aussage in modernem Idiom. Jeder der Komponisten gibt auf seine Weise Antwort auf die Fragen einer schwierigen Zeit.

Gustav Frielinghaus (Violine) & Jaan Ots (Klavier)

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Wolfgang Amadeus Mozart Streichquintett D-Dur, KV 593 (1790)
Anton Rubinstein Streichquintett F-Dur, op. 59 (1859)
Ludwig van Beethoven Streichquintett C-Dur, op. 29 (1801)

Mit überraschenden Stimmungswechseln und einem unbändigen Spaß im Wechsel zwischen den verschiedenen Instrumentengruppen, verbunden mit einer lebendigen Kommunikation, ist in Mozarts D-Dur-Quintett immer der Opernkomponist zu erkennen. Im Gegensatz zum klassischen Rahmen des Konzertprogramms erklingt in der Mitte ein höchst selten gespieltes Werk des russischen Pianisten und Dirigenten Anton Rubinstein, der sich wiederum selber in seinem künstlerischen Schaffen vor allem als Komponist begriff. Auf individuelle Weise verbinden sich die Einflüsse russischer Musik und deutscher Romantik von Mendelssohn, Brahms und Liszt in Rubinsteins Quintett miteinander. Eine wahre Entdeckung.
Dass Beethovens Musik nicht nur dramatisch und heroisch, sondern auch im besten Sinne »unterhaltsam« klingen kann, offenbart sein C-Dur-Quintett, das pure Musizier-Freude ausdrückt, aber mit seinen frühromantischen Anklängen auch Schubert erahnen lässt.

Gustav Frielinghaus & Silvan Irniger (Violine) | Christoph Slenczka & Pietro Montemagni (Viola) | Jakob Schall (Violoncello)

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